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Arzneimittel-Report 2005

1 Einleitung

  1.1 An ihren Forschungsergebnissen sollt Ihr sie erkennen!
  1.2 Aber: Alt bedeutet nicht unwirtschaftlich und neu nicht innovativ
  1.3 Umsatzanteile pharmazeutischer Hersteller
  1.4 "Marketingstandort" Deutschland
  1.6 Ungesunde Pharmariesen? Kein Fall für die GKV!
  1.7 Notwendige Strategie für die Zukunft der GKV: Mehr Qualität und Effi zienz

2 Ergebnisse der Arzneimittelanalysen

3 Spezielle Analysen zu einzelnen Indikationsgebieten

Aber: Alt Bedeutet Nicht Unwirtschaftlich Und Neu Nichtinnovativ

Und was heiüt das nun? Gar nichts – solange keine Vergleiche über die Qualität der angewendeten Mittel vorliegen und deutlich machen, dass neue Mittel per se die besseren Alternativen gegenüber älteren Arzneimitteln sind.

Neu bedeutet eben keineswegs innovativ – diese Gleichung, die immer wieder von der Pharmaindustrie aufgestellt wird, ist so unverfroren wie unzutreffend. Wirkliche Innovationen (z.B. Herceptin bei Brustkrebs, Interferone bei Hepatitis C oder Multipler Sklerose, Enzympräparate bei Enzymmangelkrankheiten wie Ceredase oder atypische Neuroleptika bei der Behandlung psychiatrischer Erkrankungen) haben längst ihren Platz in der Versorgung von GKV-Versicherten gefunden – rund 1/3 aller Ausgaben für Arzneimittel entfallen in der GKV auf neue und innovative Arzneimittel mit therapeutischem Fortschritt.